Zulassung

Montage des Rettungsgerätes

Die Montage des Rettungsgerätes setzt sich aus drei Teilschritten zusammen:

[1] Befestigung des Fallschirms / Softpack
[2] Montage der Rettungsrakete
[3] Anschluss des Auslösegriffs / Auslöseseilzugs
[4] Anpassung der Turtledecks / Ausschussöffnung 

Befestigung des Fallschirms / Softpack

Das Softpack wird beim AVID Mk IV standardgemäss im Gepäckfach untergebracht.

Bei einer stehenden Montage ragt das Softpack über den Gepäckfachrand hinaus. Bei einer liegenden Position wird die gesamte Gepäckfachlänge genutzt, wodurch zu wenig Platz für die Montage der Rakete bleibt. 

Geneigte Befestigung des Fallschirms / Softpack

Eine Neigung des Softpacks um ca. 20 Grad zur Gepäckfach-Grundplatte erschien für die Montage geeignet, da damit ausreichend Platz und Abstand zur Rakete blieben.

Die Rakte muss natürlich später in einem steileren Winkel, d.h. möglichst senkrecht zum Turtledeck, montiert werden! 

Auflage

Da es sich so schwer fliegen lässt, wenn man mit der einen Hand das Softpack in der richtigen Position halten muss, haben wir uns eine Aluhalterung (2 mm stark) angefertigt.

Die Auflagefläche beträgt ca. 300 x 300 mm und der Abstand zum Boden ca. 110 mm. Mit ca. 700 Gramm ist das keine leichte aber eine stabile Lösung. Mit 2 Wochen Diät, lässt sich das Mehrgewicht ausreichend kompensieren.

Die Halterung wird auf die Bodenplatte genietet. Bohrungen für die Aufnahme der Klettverschlüsse sorgen für eine ausreichende Befestigung des Softpacks auf der Halterung. 

Ausschussöffnung

Für die Rakete wurde mit einer Stichsäge eine ca. 7 cm breite Ausschussöffnung in die Vorderseite des Gepächfachs geschnitten.

Das ausgeschnitte Teilstück wurde nach unten geklappt und mit einem Metallwinkel verschraubt, der zusätzlich am Gepäckfachboden festgenietet wurde. 

Metallwinkel als Aufnahme für die Raketenhalterung

An diesen Metallwinkel wurde zuvor die Raketenhalterung verschraubt.

So gelungen diese Konstruktion auf den ersten Blick wirkte, so sehr enttäuschte die Stabilität. Die Halterung war nicht stabil genug gegenüber Vibrationen. Das für das Gepäckfach verwendete Blech war einfach zu schwach, so dass ein Abriss der Halterung bei Dauervibration zu erwarten war.

Um die notwendige Stabilität zu erreichen, wurde die bestehende Konstruktion modifiziert.

Teil 2: Konstruktive Verbesserung »



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